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  #11  
Alt 21.02.2018, 19:35
mbrII ist offline mbrII
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Zitat von norbert_gs Beitrag anzeigen
Dann steck sie mal ins UW-Ghäuse, das wird warm
Da wäre sie doch aber auch water-cooled...
Ansonsten Zustimmung, ausschlaggebend war ja auch mehr die Gyro gestützte Balanced Optical SteadyShot, was IMHO einfach sinnvoller als EIS welche Pixel verschenkt und wieder nur Rechenleistung verbrät...
Und die RM-LVR3 Live View Remote, das Ding ist echt der Hammer, Steuerung per Handy App ist schon vom Tisch, da kommt die LVR3 auf die Lenkerverkleidung...

Bei UHD Sendungen/Material hast am TV jedoch Tiefenschärfe, wo sie bei HD ja etwas sparsam...
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  #12  
Alt 22.02.2018, 10:20
norbert_gs ist offline norbert_gs
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Zitat:
Zitat von mbrII Beitrag anzeigen
Bei UHD Sendungen/Material hast am TV jedoch Tiefenschärfe, wo sie bei HD ja etwas sparsam...
Neee, die Schärfentiefe ist einzig und allein ein Phänomen bei der Aufnahme.

Was du meinst, ist der beschriebene Effekt, wenn man sehr dicht am Monitor d'ran ist und das Auge die Pixelstruktur "auflösen" kann. Hier sind dann die 4K-Geräte natürlich "schärfer", Man hat den Eindruck einer größeren Schärfentiefe, weil man von "weit weg" bis "ganz nah dran" scharf sieht.

Es gibt unzählige Berechnungen und Faustregeln im i-net. Eine Faustregel besagt, dass bei 1500 Pixeln auf der Diagonalen bei Diagonale=Sehabstand das Auge nicht mehr die einzelnen Pixel erkennen kann. Aber da es Faustregeln sind und das alles auch von der persönlichen Sehschärfe abhängt, muss man selbst gucken, wie das im eigenen Umfeld mit Bildschirmgröße-Bildschirmauflösung-Sehabstand ist.

Das alles setzt natürlich voraus, dass das Ausgangsmaterial auch wirklich 4K ist und nicht einfach nur hochskaliert wurde.
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norbert
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  #13  
Alt 22.02.2018, 11:56
mbrII ist offline mbrII
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Zitat:
Zitat von norbert_gs Beitrag anzeigen
Neee, die Schärfentiefe ist einzig und allein ein Phänomen bei der Aufnahme.
Meinte eigentlich die Unterschiede am 49" 4K TV in "normalem" Sehabstand (~3m)...
Bei "Standard" HD-TV (1080i/p) hast meistens nur Schauspieler/Vordergrund scharf (bei zwei wechselt der Fokus sogar ständig zwischen den Gesichtern, was irgendwie nervt...), bei UHD (i.e. Senaky Pete, streaming) plötzlich auch den Hintergrund... wohl aber mehr Frage der Datenmenge/Kompression...

Zitat:
Das alles setzt natürlich voraus, dass das Ausgangsmaterial auch wirklich 4K ist und nicht einfach nur hochskaliert wurde
Das ist klar, "remastered" Material wird in der Nähe sofort massiv pixelig... logisch, woher soll die "fehlende" Information auch kommen...
Daher für den verfügbaren Abstand ja auch "nur" einen 49" genommen... auf 3m machen 63" nicht wirklich Sinn...

back to our regular program
Muß noch experimentieren welche Einstellungen für time-laps in motion (i.e. am Fahrzeug) ideal; wahrscheinlich 1~2 Sekunden (macht halt auch gleich riesen Datenmengen), wogegen man bei Wetter oder Nachthimmel auch mit 30~60 Sekunden davon kommt...
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  #14  
Alt 22.02.2018, 13:03
norbert_gs ist offline norbert_gs
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Zitat:
Zitat von mbrII Beitrag anzeigen
Muß noch experimentieren welche Einstellungen für time-laps in motion (i.e. am Fahrzeug) ideal; wahrscheinlich 1~2 Sekunden (macht halt auch gleich riesen Datenmengen), wogegen man bei Wetter oder Nachthimmel auch mit 30~60 Sekunden davon kommt...
Da gibt's leider keine Pauschalempfehlung. Nur Erfahrung und ein klein wenig Kopfrechnen.

Alles Nachfolgende ist nur ungefähr und im groben Überschlag.

Beispiel: Du nimmst in 25fps auf und willst eine Fahrt über einen Pass im Zeitraffer aufnehmen. Du weißt, dass du für die Fahrt 15 Minuten benötigst.

Wenn du alle 2 Sekunden ein Bild aufnimmst, ergibt das 30 Bilder/Minute. Diese 30 Bilder ergeben ungefähr 1 Sekunde Echtfilm.

Die Fahrt dauert 15 Minuten, was wiederum 30 Bilder * 15 Minuten = 450 Bilder ergibt.

Damit kannst du auch gleich die erforderliche Speicherkapazität für die Bilder berechnen.

450 Bilder / 25 fps = 18 Sekunden Echtfilm.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass du bei Auto- oder Motorradfahrten irgendwo bei alle 1 - 5 Sekunden ein Bild ganz witzige Filmchen hinbekommst.



So eine Fahrt über einen Pass ist noch eine relativ einfache Aufgabe, schwieriger wird's bei sehr lang andauernden Vorgängen, wie z. B. die Auswirkung bei Ebbe/Flut oder vorbeiziehende Wolkenfelder.

Auch hier hilft aber im Prinzip das grobe Überschlagen aus den Vorgaben: Wie lange dauert die Echtzeit, wie lang soll ungefähr das Filmchen werden, wie viele fps?

Beispiel: Ein bestimmter Vorgang dauert 5 Stunden, ich will daraus einen 30-Sekunden-Film mit 25 fps machen.

5 Stunden = 18.000 Sekunden
30 Sekunden geplanter Film * 25 fps = 750 Aufnahmen werden benötigt
18.000 Sekunden / 750 Aufnahmen = alle 24 Sekunden ein Bild

Da du nicht exakt 24 Sekunden einstellen kannst, musst du die nächst passenden Werte nehmen.

Aber bedenke: Insbesondere bei sehr langen Timelaps-Aufnahmen ist die Stromversorgung ein sehr wichtiges Thema. Aber auch, ob du die Kamera vielleicht mehrere Stunden unbeaufsichtigt stehen lassen kannst, ist manchmal eine seeehr wichtige Überlegung. Nicht alle Menschen nehmen es mit den Eigentumsverhältnissen so genau
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norbert
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  #15  
Alt 22.02.2018, 16:12
mbrII ist offline mbrII
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Zitat:
Zitat von norbert_gs Beitrag anzeigen
Wie lange dauert die Echtzeit, wie lang soll ungefähr das Filmchen werden, wie viele fps?
Aber auch die Frage wie smooth und ruckfrei das Ergebnis sein soll
Die wackere Sony gibt uns eh nur 1, 2, 5, 10, 30 und 60 Sek vor.
Mehr frames (i.e. 1 Sek) + kürzere Einblendungszeit (i.e. <0,4 Sek/frame) im Edit ergibt recht fließende Bewegung...
(habe das Teil zum Testen einfach als critter-cam auf "Spark" (meinen iRobot ) gepappt und dessen pin-balling im Raum "dokumentiert"... und der bewegt sich ja langsam...)
Beim Moped mußt dich eher fragen wieviele Meter/Sekunde bewege ich mich eigentlich, wieviele Meter will/kann ich zwischen den frames haben, damit das im edit halbwegs fließende Bewegung innerhalb der Szene/Landschaft wird... 80kmh (Schweden & Norwegen! ) sind nach Adam Riese so 22,22m/s... bei Einstellung 2 Sekunden liegen also schon ~50 Meter zwischen den Aufnahmen... eine Rate von 5 Sekunden (111m) eignet sich demnach nur noch für schnelle Verbindungsetappen auf eintönigen Autobahnen...
Und: wie groß wird die Datenmenge pro Fahrtstunde?
1/2h in 1/Sek gibt 1800 frames... bei 8MP á 2,4MB käme ich da jetzt auf so 4,3GB...

[edit]
Frage an die Admins: das wird jetzt schon zu detailliert, sollte man das nicht ausgliedern?
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Geändert von mbrII (22.02.2018 um 16:15 Uhr)
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  #16  
Alt 22.02.2018, 19:03
norbert_gs ist offline norbert_gs
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Zitat:
Zitat von mbrII Beitrag anzeigen
Frage an die Admins: das wird jetzt schon zu detailliert, sollte man das nicht ausgliedern?
Yep, vielleicht unter "Sony FDR-X3000"

"Ruckelfrei" mit Timelaps wird schwierig.

Da du ja in gewissen Abständen fotografierst, ändern sich auch die übrigen Bedingungen. Das fängt an beim Baum, der kurz im Film "aufblinkt" und reicht sogar bis hin zur wechselnden Farbtemperatur durch den Sonnenstand.

"Ruckelfrei" wird es am Ende aber durch die 25 fps (oder mehr) bei der Wiedergabe.

Timelaps ist ja auch eigentlich eher dafür gedacht, Vorgänge, die sehr lange dauern, auf ein paar Sekunden zu kürzen.

Hier kann ja anhand der o. a. Beispiele jeder selbst ausrechnen, was für Datenmengen rauskommen, wenn du z. B. den Sternenlauf einer Nacht einfangen willst.
Dabei mal einen 6-Stunden-Film oder entsprechende Timelaps-Aufnahmen vergleichen.

Für kürzere Filme, z. B. eine kleine Passfahrt mit dem Moped, kann aber vielleicht auch die eingesetzte Software helfen. Manche Softi können nämlich den Originalfilm "schneller" ablaufen lassen, in dem die Framerate im Filmchen erhöht wird. Einige Softi können da sogar 100-fach oder noch höher "beschleunigen". Dabei besteht dann noch die Möglichkeit, diese "Beschleunigung" nur in einer kurzen Filmsequenz einzusetzen.

Beispiel auf dem Moped: Die schnurgeraden Verbindungspassagen zwischen zwei Kurven laufen wesentlich schneller, die Kurven in Originalgeschwindigkeit.

Aber das hängt von der eingesetzten Softi ab.

Ein zusätzliches Problem ist dabei der Ton. Bei "echtem" Timelaps funktioniert das sowieso nur mit externer Tonaufnahme. Wird der Film im Nachgang per Softi "schneller" gemacht, geht das mit Tonpitching auch nur in ganz engen Grenzen, wenn der Filmton aus dem Video "ausgelagert" wird. Bei Zeitraffer bieten sich daher eher Nachvertonungen an.
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norbert
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  #17  
Alt 22.02.2018, 19:09
norbert_gs ist offline norbert_gs
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Nachtrag,

wer noch etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte oder auch wirklich gute Beispiele sehen möchte:

https://gwegner.de/video
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norbert
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  #18  
Alt 22.02.2018, 20:26
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Zitat von norbert_gs Beitrag anzeigen
Yep, vielleicht unter "Sony FDR-X3000"

Zitat:
"Ruckelfrei" mit Timelaps wird schwierig.
Editor hat genau dazu einen "smoothing" mode...
Zitat:
Ein zusätzliches Problem ist dabei der Ton. Bei "echtem" Timelaps funktioniert das sowieso nur mit externer Tonaufnahme.
PowerDirector kann Ton- und Bildspur trennen, wie auch wieder verbinden... was bei einer ganzen Reihe von takes nützlich wird (habe ja schon halbes storyboard im Kopf )
Und bei Landschafts timelaps, zB Gezeiten & Wetter in einer Bucht, sucht man sich audio mit Wind, Wellen und paar Möwen... weil "space-ige" Musik wird irgendwann auch nervig...

Kenne das Problem ja auch von Diashows, zB Sporttauchen/Urlaube:
Man muß das ganze immer so gestalten, daß es auch einem nicht-Taucher, oder nicht-Motorradfahrer im Bann hält... stundenlange "Führerstandsmitfahrten" am Motorrad bringens also weniger...

2011 hatte damaliges GF einen HQ Camcorder dabei, und ständig auf alles mögliche draufgehalten... am Ende hatte ich so 600 takes auf der HDD, die man dann zu irgendwas vernünftigem zusammenschneiden soll...
War meine Prämiere im Video edit, das auf DVD-fähige 58 Minuten zu bekommen stresste mich schon leicht...
Letztens beim Einrichten der NAS wieder drüber gestolpert... ist eigentlich ganz witzig geworden
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